Verantwortung für die Gesellschaft

Gesellschaftliche Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette und in unserem direkten Umfeld spielt für uns eine große Rolle und geht
über gesetzliche Verpflichtungen hinaus. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf: 

  • Verantwortungsbewusster Beschaffung
  • Der Förderung von Lieferanten in den Herkunftsländern unserer Rohwaren
  • Lokalem und regionalem Engagement

Was wir bisher erreicht haben - Beispiele

Zertifizierung zur Einhaltung üblicher Sozialstandards

Intersnack arbeitet mit der Ethical Trading Initiative (ETI) zusammen, um faire Arbeitsbedingungen, vor allem in den Ursprungsländern, aus denen wir unsere Rohwaren beziehen, zu gewährleisten. Unsere Lieferanten werden dabei nach den ETI Maßstäben beurteilt. Bis heute haben wir den größeren Teil unseres Rohwareneinkaufsvolumens von Lieferanten außerhalb der EU bereits beurteilt. Außerdem haben wir einen Code of Conduct für alle unsere Lieferanten eingeführt, der auf dem ETI-Standard basiert.

Dialog mit den Anspruchsgruppen

Die Einhaltung von Sozialstandards und die Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen in Ursprungsländern ist nichts, was wir alleine bewerkstelligen können. Daher arbeiten wir intensiv mit unterschiedlichen relevanten Anspruchsgruppen zusammen, unter anderem im Rahmen der Ethical Trading Initiative und als aktives Mitglied der African Cashew Alliance (ACi/ACA www.africancashewalliance.com ) und des RSPO, dem Roundtable on Sustainable Palm Oil.

Projekte an der Basis

Wir führen verschiedene Projekte in Ursprungsländern, in enger Zusammenarbeit mit NGOs, durch, um positiv auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Lieferanten und Vorlieferanten einzuwirken, insbesondere im Bereich Erdnüsse und Cashewnüsse.

Cashewanbau in Westafrika

Aktuell wird ein Drittel der Cashew-Kerne auf der Welt aus Afrika geliefert. Die meisten afrikanischen Cashewbauern leben aufgrund der primitiven landwirtschaftlichen Strukturen und Verfahren in Armut. Als Partner unterstützt Intersnack die Bill & Melinda Gates Stiftung und die GIZ (deutsche Entwicklungshilfeorganisation http://www.giz.de) dabei, 150.000 Cashewfarmer in den westafrikanischen Ländern Ghana, Elfenbeinküste, Burkina Faso und Benin, sowie in Mosambik zu fördern, so dass sie mindestens 100$ zu ihrem jährlichen Einkommen hinzuverdienen können. Zusätzlich werden durch das Projekt 5.500 Arbeitsplätze in der Cashew-Verarbeitung geschaffen.

Förderung von Kleinbauern in Bolivien

Wir unterstützen die einheimischen Farmer bei dem Anbau ihrer traditionellen Erdnuss-Sorten, um das Leben von mehreren tausend Farmern und ihrer Familien dauerhaft zu verbessern. Darüber hinaus arbeiten wir mit der GIZ, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, daraufhin, über die nächsten drei Jahre hinweg eine solide Versorgungsbasis zu schaffen, um die Lebensgrundlagen vieler weiterer Familien zu verbessern. Das Projektziel besteht darin, Landwirten neue Technologien und Kenntnisse zu vermitteln und dabei einheimische Erdnusssorten zu schützen, die zu verschwinden drohen.

Was wir uns für die Zukunft vorgenommen haben

  • Ausweitung der ETI Beurteilung unserer Rohwarenlieferanten auf den Großteil des Rohwareneinkaufsvolumens bis Ende 2012
  • Flächendeckende Umsetzung der nachhaltigen Einkaufsrichtlinien und Verhaltenskodizes für Intersnack-Mitarbeiter an allen Standorten